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So kriegt die Brezel ihren Schwung!

Frommerner Realschüler bei Padeffke in Mössingen zu Gast

„Die weißen Bäckerhütchen aufgesetzt und los geht’s!“, hieß es an einem Mittwoch für uns Schülerinnen und Schüler der 7c der Realschule Frommern. Zusammen mit unserer NWA- Lehrerin Vanessa Haug und Klassen- lehrerin Kerstin Strobel besuchten wir die Bäckerei und Konditorei Padeffke in Mössingen, um gerade jetzt auch in der Weihnachtszeit einen Eindruck davon zu bekommen, wie eine solche Großbäckerei arbeitet. Im NWA-Unterricht hatten wir uns zwar schon mit dem Thema „Brotbacken“ befasst, dies allerdings hier selbst zu sehen, zu riechen und sogar zu schmecken wurde für uns zum Erlebnis.
In der Bäckerei angekommen bemerkten wir schnell: Ganz gleich, ob Weihnachtszeit oder nicht, hier herrscht immer Hochbetrieb!
Wie kommt der Zimt in die Sterne? Wie wird aus der Marzipanrohmasse eine leckere Torte? Wie bekommt die Brezel ihren Schwung und vor allem: Wie kommen sie und die vielen anderen Back-Leckereien zu uns auf den Teller? – Alles Fragen, auf die wir an diesem Vormittag Antworten bekamen. Denn wir durften alles genau begutachten. Roland Schäfer, der Produktionsleiter hier im Hauptstandort, wo das gesamte Sortiment von Padeffke gebacken und hergestellt wird, führte uns durch die gesamte „Backstube“, erläuterte den genauen Produktionsablauf und erklärte uns, welche Inhaltstoffe und Produkte die Bäckerei und Konditorei zur Herstellung verwendet: „Wir verwenden nur frische Produkte hier aus der Region“, macht Schäfer deutlich. „Das ist uns wichtig. Hier schlagen die Bäcker noch selbst die Eier auf, um zu sehen, dass sie frisch sind.“
Von der Speisekammer, in der die Vorräte und Backzutaten lagern, geht es in die „traditionelle“ Backstube. Hier werden neben verschiedenen Sorten Brot und Brötchen auch Brezeln gebacken. An der Brezelmaschine machen wir Halt und erfahren, dass das lecker-luftigen Laugengebäck primär mit der Maschine hergestellt wird, ein Bäcker aber stets noch einmal einen Blick auf die Teiglinge wirft und nachbessert, falls eine Brezel nicht so schön geschwungen ist, wie sie sollte und bevor sie letztendlich im Ofen verschwindet.
Ganz schön viele Mitarbeiter hat das Unternehmen, bemerken wir, während wir die Konditorei betreten. Hier entsteht neben Kuchen und Torten auch das für diese Jahreszeit enorm wichtige Weihnachtsgebäck.

Und wir haben den Geruch der Zimtsterne noch in der Nase, als wir den 18 Grad kalten Kühlraum betreten. „Hier werden die fertigen Backwaren gelagert, bevor sie hier drüben in der Versandhalle verpackt und schließlich in sämtliche Filialen in der Region transportiert werden“, erklärt uns der Produktionsleiter, während wir einen PKW mit dem unternehmenstypischen gelb-grauen Padeffke-Schriftzug voll beladen aus der Halle fahren sehen.
Dass uns nach diesem interessanten und spannenden Weg durch das Unternehmen allen der Magen knurrte, mag uns Roland Schäfer angesehen haben, denn für den Heimweg mit dem Zug gab es für jeden von uns eine ganz leckere, frische, warme Brezel.